Fotografie und Musik

Anja HoenenWir haben heute ein ganz besonders Snippet für Euch. Unser Community-Mitglied Samuel Amsler (sam25) schreibt über seine fotografische Auseinandersetzung mit Musik. Unbedingt lesenswert!

Fotografie und Musik

von Samuel Amsler

1. Einleitung

Schon als Kind liess ich mich von Musik berühren. Ich mag mich noch erinnern, dass ich auf dem alten Lenco-Plattenspieler Ausschnitte aus Mozarts Zauberflöte hörte, am Fenster stand und mit dirigierte. Irgendwann verinnerlichte ich diese Töne, diese Melodien und sie haben mich bis heute nicht losgelassen, im Gegenteil. Durch das Betreiben meiner intensiven Fotografie empfinde ich heute die Musik noch weit stärker als vorher.

Ich fand aber die Verbindung von Musik und Fotografie lange Zeit nicht. Und ich weiss nicht mehr, warum ich die Musik der Zauberflöte mit in die Ferien in den Vogesen nahm und ich mich intensiv mit ihr musikalisch und fotografisch beschäftigte. Seit dem Thread im Jahre 2012 „Ein Stück meiner zauberhaften Welt“ vergeht wohl keine Woche, wo nicht Musik und Fotografie in irgendeiner Form zu einander finden: gewollt oder ungewollt.

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Eine Weihnachtsgeschichte

Anja HoenenWeihnachten ist eine besondere Zeit. Von den einen freudig erwartet, von anderen als schmerzhaft oder unangenehm empfunden. Wie auch immer Ihr es seht, für alle von Euch haben wir als Weihnachtsgruß eine ganz besondere Weihnachtsgeschichte – geschrieben von Samuel Amsler, unserem geschätzten Referenten und Freund, und wie immer unvergleichlich.

Unseren Community-Mitgliedern und Kooperationspartnern danken wir herzlich für das Vertrauen, die Zusammenarbeit, die Besuche in der Bild-Akademie, für Feedback und Anregungen. Alles davon ist für uns sehr wichtig und wir sind dankbar dafür. Wir wünschen Euch und Ihnen ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Übergang in das neue Jahr 2015!

Und nun geht es los mit Sams Geschichte:

Ben der Rabe – oder die Geschichte vom Silberstreifen am Horizont…

Diese Geschichte entstand heute Morgen auf einem langen Spaziergang. Unsere Kinder liebten immer Geschichten, welche nicht in einem Buch zu finden sind. So musste ich viele, viele Geschichten ad hoc erfinden und sie ihnen erzählen….

Und vielleicht ist so eine Weihnachtsgeschichte entstanden, ad hoc, heute Morgen, welche Ihr gerne weiter erzählen dürft.

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Bildgestaltung – die Nachlese

Am 29. und 30.03.2014 fand unser Bildgestaltungsworkshop in Offenburg unter der fachkundigen Leitung unserer Referenten Helmut Elicker und Samuel Amsler statt.

Lassen wir die Referenten und Teilnehmer selbst zu Wort kommen:

Helmut Elicker schreibt: „Hochmotivierte Teilnehmer hatten sich ein Wochenende Zeit genommen, sich mit Fragen wie Gestaltung, Bildkomposition, Prävisualisierung auseinander zu setzen. Wir lernten nicht nur die Gestaltungsansätze von Feininger, Mante und Zurmühlen kennen, sondern durften meinen geschätzten Koreferenten und unser Forenmitglied Sam bei seinem spannend vorgetragenen Referat über sein „inneres Auge“ begleiten und erfahren, wie ihn seine Motive finden. Das theoretisch erarbeitete Handwerkszeug ist nicht nur für die Bildgestaltung elementar, sondern auch für die Besprechung von Bildern. Ergo haben wir Bildbesprechung an Beispielen eingeübt. Die Hardcore-Fraktion besuchte am Samstag Abend „Huse jazzt“, das im Nachbarstädtchen Hausach stattfand.“
 

Foto: Peter Stöhr

Samuel Amsler schreibt: „… Aber sich über Bildgestaltung zu unterhalten, dies wunderbar geführt von Helmut über zwei Tage, mit herrlicher „Après-Workshop-Events“ ist eigentlich schon sehr speziell. Und dies, obwohl wir hier und anderswo immer und immer wieder mit Fotos und/oder Bildern konfrontiert werden.  Sich darüber unterhalten, was ist es denn, was wir gut oder nicht gut finden an dem, was wir sehen, wie kommen wir dahin, dass ein Bild uns zum Lachen bringt, zu Tränen rührt uns auf andere Art und Weise einfängt. Was bringt mich dazu, mich einem Bild hinzugeben, einem Andern abzuwenden….Fragen, Fragen, Fragen…  Sich diesem Thema zwei Tage zu widmen ist zu kurz, aber dass man sich überhaupt dem Thema widmet, das alleine finde ich schon Klasse.  Ich bedanke mich insbesondere bei Helmut: nicht nur für die Einladung, sondern dafür, dass er den Mut hat, sich selbst dem Thema zu stellen und dazu Menschen einlädt. Ich danke Peter, welcher als gute Seele mithilft, dass der Workshop innerhalb – aber auch ausserhalb – zu einem Erlebnis wird (….mit den besten Grüssen von meiner Frau….). Ich danke den Teilnehmenden für die offene und spannende Diskussion und die kritischen Fragen. Und ich danke, dass ich Euch kennen lernen durfte. “


Foto: Peter Stöhr

Hans Meier schreibt: „Ein herzliches Dankeschön an Helmut, Sam, Peter und allen Teilnehmenden vom Wochenende!  Es hat viel Spass gemacht euch kennen zu lernen. Viel neues kam in den zwei Tagen auf uns zu.  Da werde ich schön dran arbeiten müssen  Nach dem Tag voller guter Gespräche und leckerem Abendessen ging es zu Viert auf die Konzerttour.  Am meisten Eindruck hat mir dieser Bassist gemacht. Egal ob mit dem Kontrabass oder mit der Tuba.“


Foto: Hans Meier

 Samuel Amsler schreibt: „Jene Innigkeit ist es, welches ein Bild macht. Kein Foto mehr. Wenn ich mich als Fotograf mit dem verbinde, was ich wahrnehme. Nicht sehe, das ist ein unterschied, was ich wahrnehme. Dann entstehen Bilder im Herzen, nicht im Kopf, weil ich keine Vorstellung mehr habe. Sondern das festhalte, was über Augen, Ohren, Erinnerungen, Riechen und Schmecken und Fühlen stattfindet. So wie das Saxophone, welches Eins ist mit den Noten.“

Bild: Samuel Amsler

Einen ausführlichen Workshopbericht mit vielen Bildern gibt es hier.

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Workshop-Special Bildgestaltung zum Jubiläumspreis

Wir haben Euch versprochen, unser 10-jähriges mit Euch zu feiern – und genau das tun wir auch:

Wenn wir fotografieren, malen wir mit Licht – das haben wir alle schon mal gehört. Aber gestalten wir unsere Bilder auch? Die Gestaltung des Bildes ist die entscheidende Tätigkeit beim Fotografieren. Es reicht dabei nicht aus, die Kameratechnik zu beherrschen und ein Motiv erkennbar abzubilden. Andreas Feininger schrieb: „Zwischen einem erkennbaren und einem eindrucksvollen Lichtbild desselben Objekts besteht aber ein gewaltiger Unterschied“ (aus: Andreas Feininger. Die Hohe Schule der Fotografie. Econ-Verlag Düsseldorf-Wien 1961). Bildgestaltung ist ein kreativer und aktiver Prozess. Er ist erlernbar und kann trainiert werden. Das Ziel sind wohlgestaltete, eindrucksvolle Bilder, die im Gedächtnis der Betrachter bleiben.

Wir feiern in diesem Jahr das 10-jährige Bestehen unserer Community und genau so lange ist Bildgestaltung immer wieder ein wichtiges Thema.

Wir freuen uns deshalb außerordentlich, Euch im Rahmen unseres Jubiläums einen besonderen Workshop zu diesem Thema anbieten zu können.

29./30.03.2014
Workshop Bildgestaltung in Offenburg

Unser Referent Helmut Elicker feiert mit uns und bietet diesen Workshop zum Geburtstagspreis von nur 99,– € pro Teilnehmer an. Vielen Dank, Helmut!

Der Workshop bietet außerdem ein spezielles Highlight: unser Gastreferent Samuel Amsler, in der Community allen als Sam25 wohlbekannt, wird unter der Überschrift „Das innere Auge“ berichten, wie ihn seine Motive finden.

Wir sind uns sicher: den Teilnehmern steht ein spannendes, interessantes und lehrreiches Wochenende in sympathischer Atmosphäre bevor. Wie gewohnt wird auch das Rahmenprogramm in Offenburg und Umgebung wohl kaum Wünsche offen lassen.

Einige Workshopplätze sind noch zu vergeben. Mehr Informationen gibt es im Veranstaltungskalender oder direkt bei Helmut Elicker.

Samuel Amsler ist Gastreferent im Workshop Bildgestaltung


Foto: Markus Grundmann

Wir freuen uns ganz besonders, dass für den Workshop Bildgestaltung in Offenburg am 29./30.03.2014 Samuel Amsler, im  Nikon Fotografie-Forum und im Nikon Club als sam25 bekannt, als Gastreferent gewonnen werden konnte.

Sam wird unter der Überschrift „Das innere Auge“ berichten, wie ihn seine Motive finden.  Er wird bereits am Freitag Abend eintreffen und auch schon das Rahmenprogramm bereichern.

Bis dahin lohnt ein Blick auf seine Homepage.