Deutsche Börse Photography Foundation: To be continued

Über das Phänomen der Serialität in der Fotografie

Die Deutsche Börse Photography Foundation zeigt bis zum 11. Januar 2019 die Fotoausstellung To be continued. Mit über 120 Arbeiten von 20 internationalen Künstlern aus der Art Collection Deutsche Börse widmet sie sich der Serialität und ihrer unterschiedlichen Anwendung in der Fotografie. Die Ausstellung ist in der Unternehmenszentrale der Deutschen Börse, The Cube, in Eschborn zu sehen.

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Rezension: Harald Mante – Die Fotoserie

Die Fotoserie Book Cover Die Fotoserie
Harald Mante
dpunkt.verlag
2014-09
184

Rezension: Harald Mante – Die Fotoserie

Der  Autor: Harald Mante wurde 1936 in Berlin geboren. Nach dem Abschluss einer Handwerkerlehre erhielt er 1957 ein Stipendium an der Werkkunstschule Wiesbaden und kam mit dem Baushausstil und der dazugehörigen Philosophie in Kontakt. 1960 erwarb er seine erste Kamera und ist seit 1965 als freischaffender Fotodesigner tätig. Von 1971 bis zu seiner Emeritierung im Jahr 2001 lehrte er zunächst an der Gesamthochschule Wuppertal und ab 1973 als Professor für freie und experimentelle Farbfotografie an der Fachhochschule Dortmund. Neben Bildbänden hat er zahlreiche Lehrbücher und Fachartikel zum Thema Gestaltung und Farbdesign in der Fotografie veröffentlicht. Eine der bekanntesten Publikationen ist der Klassiker »Das Foto: Bildaufbau und Farbdesign«. Harald Mante arbeitet und lebt heute in Schwerte, man kann ihn jedoch auch auf vielen Seminaren und Workshops im gesamten Bundesgebiet erleben.

Aufbau und Inhalt: Mante verwendet für Fotoserien den Begriff „additives Fotografieren“. Eine Serie von Bildern wirkt durch das Zusammenspiel ihrer einzelnen Komponenten, ganz anders als bei dem einen, genialen Einzelbild. Mante unterscheidet zudem auch klar und erläutert deutlich den Unterschied zwischen Serien und Sequenzen. Das Buch ist sehr gut strukturiert und durchaus auch als Nachschlagewerk zu bestimmten Serienthemen zu benutzen. In den einzelnen Kapiteln werden unterschiedliche Serienmöglichkeiten aufgegriffen. Jedem Serienthema sind jeweils 4 Seiten gewidmet. Hier dominieren optisch die Bilder, es sind 12 bis 15 pro Serienthema. Der Textanteil fällt auf den ersten Blick geringer aus, aber der Inhalt macht es! Read more