Vivian Maier und Stefanie Moshammer bei WestLicht

Zwei Ausnahmefotografinnen – zwei Ausstellungen

Vivian Maier Street Photographer / Stefanie Moshammer Therese
Vivian Maier. Selbstporträt, 1978

Kaum ein Ereignis hat die Fotowelt in den letzten Jahren mehr bewegt als der Sensationsfund der Arbeiten von Vivian Maier (1926–2009). Viele ihrer seit den 1950er-Jahren in den Straßen von New York und Chicago entstandenen Fotografien wurden zu unmittelbaren Klassikern. WestLicht holt die Street Photography der US-Amerikanerin mit väterlichen Wurzeln in der k. u. k. Monarchie nach Wien – eine Österreichpremiere.

Parallel zeigt der Schauplatz für Fotografie in der oberen Galerie die neueste Serie von Stefanie Moshammer. Nach Projekten über Las Vegas, Rio de Janeiro und Haiti richtet die in Wien aufgewachsene Künstlerin (* 1988) in Therese ihren fotografischen Blick auf ihre österreichische Heimat.

Beide Ausstellungen sind bis zum 19. August 2018 zu sehen.

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Stefanie Moshammer. Land of Black Milk

Persönliche Porträts von Las Vegas und Rio de Janeiro

Stefanie Moshammer gehört zu den spannendsten Newcomerinnen in der heimischen Fotografie der vergangenen Jahre. Zu Recht laufen ihr die Magazine von Zeit bis Süddeutsche hinterher, gerade wurden ihre Arbeiten bei den renommierten FOAM Talents 2016 präsentiert.

In der Galerie OstLicht in Wien zeigt sie noch bis zum 23. Dezember 2016 ihre persönlichen Porträts zweier mythischer Orte: Las Vegas, Oase aus Neon und Black Jack in der Wüste von Nevada, und Rio de Janeiro, Stadt von Cristo Redentor und Ipanema.
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Fotohof präsentiert Iris Andraschek & Stefanie Moshammer

Der Fotohof in Salzburg präsentiert Frauenpower mit gleich zwei Ausstellungen ganz unterschiedlicher Fotografinnen.

Fotohof präsentiert Iris Andraschek & Stefanie Moshammer

Die Künstlerinnen zeigen jeweils Fotografien aus ihren aktuellen Publikationen in der FOTOHOF edition, die beide 2015 erschienen sind.

Iris Andraschek: Wait until the night is silent

Das neue Künstlerbuch von Iris Andraschek zeigt die selbstbestimmte naturnahe und alternative Lebensform einer Gruppe von Menschen in Canada. Die 2002 und 2010 entstandenen Bilder changieren zwischen Realtät und Fiktion und zeigen eine fast märchenhafte Communitas als utopischen Gegenentwurf zu den Zwängen der Industriegesellschaften mit ihren Arbeits-, Freizeit- und Konsumregimes . Read more