TV-Tipp: Amos Nachoum – das Foto seines Lebens

10.01.2019 / 21:00 / 45 min / NDR
Tauchen mit Eisbären. Amos - das Foto seines Lebens
Ein Film von Yonatan Nir und Dani Menkin

Tauchen mit Eisbären

Freundlich oder aggressiv? Eisbären in freier Wildbahn zu fotografieren und zu filmen, ist lebensgefährlich. © NDR/Hey Jude Productions

Ein Pinguin taucht direkt ins weit geöffnete Maul eines Seeleoparden, ein Schwertfisch pflügt durch einen Schwarm Makrelen: Die Fotos von Amos Nachoum sind weltberühmt. Jeder kennt sie, alle großen und bedeutenden Magazine drucken die ikonischen, faszinierenden Bilder.

Der Fotograf Amos Nachoum aus Israel ist eine lebende Legende der Unterwasserfotografie. Nicht zuletzt wegen seiner Eigensinnigkeit: Amos Nachoum verzichtet auf schützende Käfige und beharrt auf der Idee, nur im direkten Gegenüber mit dem wilden Tier Fotos schießen zu können, die die Seele der Kreatur widerspiegeln, die eine Geschichte erzählen, die unverstellt und echt sind.

Mehr lesen

TV-Tipp: Das Jahrhundert des Claude Lévi-Strauss

09.01.2019 / 23:10 / 55 min / ARTE
Das Jahrhundert des Claude Lévi-Strauss
Dokumentation, Frankreich, 2015, ARTE F       
Regie: Pierre Assouline

Über den Mitbegründer des Strukturalismus

Claude Levi-Strauss, Anthropologe und Mitglied der Académie Française, in seinem Büro am Collège de France. © Institut National de l’Audiovisuel/Raymond Mahut. Foto: ARTE France

Claude Lévi-Strauss, Mitbegründer des Strukturalismus, war einer der bedeutendsten französischen Philosophen. Als Anthropologe und Ethnologe analysierte er in seinem Hauptwerk „Traurige Tropen“ die Mythen der Urvölker. „Primitive“ Völker, wie sie bisher von der modernen Wissenschaft verstanden wurden, gab es für ihn nicht. Auf der Grundlage seiner Forschungen an verschiedenen ethnischen Gruppen in Brasilien prägte er den Begriff des „wilden Denkens“. ARTE gibt Claude Lévi-Strauss das Wort und erkundet das 20. Jahrhundert aus seiner Perspektive. Besonders eindrucksvoll sind die ethnographischen Aufnahmen aus den 30er Jahren, die er teils selbst gefilmt hat.

Mehr lesen

TV-Tipp: Der Traum von der neuen Welt Folgen 3 und 4

04.01.2019 / 20:15 / 90 min / ARD-alpha
Der Traum von der neuen Welt
Folge 3: Reeder sind Rivalen
Folge 4: Grenzen werden geschlossen
Doku-Reihe, NDR, 2017

Über die größte Wanderungsbewegung der Geschichte

Kinder spielen an Bord eines Schiffes. Foto: © BR/Library of Congress/NDR

55 Millionen Europäer verließen zwischen 1840 und 1939 ihre Heimat und wagten den Aufbruch und die Reise in die „Neue Welt“. Existenzielle Not trieb die meisten, viele aber auch Neugier, Wagemut und Lebensgier. Alle diese Männer, Frauen und Kinder leisteten auf ihre persönliche Weise einen Beitrag zum ungeheuren Aufschwung der Vereinigten Staaten von Amerika – auf lange Sicht.

Mehr lesen

TV-Tipp: Vom Woife und dem Wald

29.12.2018 / 19:30 / 43 min / ARTE
Vom Woife und dem Wald
Dokumentation, Deutschland, 2019, BR       
Regie: Ben Wolter

Im Einsatz für die Natur

Im Bayerischen Wald lebt Wolfgang Schreil. Unter dem Spitznamen „„Woid Woife““ hat sich der Tier- und Naturfreund einen Namen gemacht. © Text und Bild Medienproduktion/Ben Wolter

Wolfgang Schreil, besser bekannt unter seinem Spitznamen „Woid Woife“ ist ein echter Naturbursche und leidenschaftlicher Hobby-Fotograf, der die seltenen Tierarten in seiner Heimat fotografiert. Doch der „Wald Wolfgang“, wie „Woid Woife“ wohl zu übersetzen ist, beobachtet nicht nur, er legt auch selbst Hand an und päppelt verletzte oder verwaiste Waldtiere auf.

Auf lehrreichen Spaziergängen versucht er den Menschen den Wald näher zu bringen. Sein Einsatz für die Natur und nicht zuletzt seine außergewöhnliche Biografie sorgten dafür, dass dieser unübersehbare, warmherzige Mann mit dem starken „Waidler“-Dialekt in seiner Region zusehends Bekanntheit erlangte.

Mehr lesen

TV-Tipp: Der Traum von der neuen Welt Folgen 1 und 2

28.12.2018 / 20:15 / 90 min / ARD-alpha
Der Traum von der neuen Welt
Folge 1: Menschen im Aufbruch
Folge 2: Im Rausch der Geschwindigkeit
Doku-Reihe, NDR, 2017

Über die größte Wanderungsbewegung der Geschichte

Dorothea Louise Ludwig (Marlene Tanczik) erzählt von ihrem Weg von Hessen in den amerikanischen Westen. Foto: © BR/LOOKS International GmbH/NDR

55 Millionen Europäer verließen zwischen 1840 und 1939 ihre Heimat und wagten den Aufbruch und die Reise in die „Neue Welt“. Existenzielle Not trieb die meisten, viele aber auch Neugier, Wagemut und Lebensgier. Alle diese Männer, Frauen und Kinder leisteten auf ihre persönliche Weise einen Beitrag zum ungeheuren Aufschwung der Vereinigten Staaten von Amerika – auf lange Sicht.

Mehr lesen