Tobias Friedrich ist Unterwasserfotograf des Jahres 2018

Schiffswrack-Panorama gewinnt internationalen Fotografiepreis

Panoramic view of the cargo deck inside the SS Thistlegorm with the motorcycles in the middle and light to lighten the trucks on the side of the cargo deck, near Sharm el Sheikh, Northern Red Sea, Egypt. © Tobias Friedrich/UPY 2018

Ein Panoramafoto britischer Militärfahrzeuge aus dem Zweiten Weltkrieg im Inneren eines Schiffswracks macht den deutschen Fotografen Tobias Friedrich zum Unterwasserfotograf des Jahres 2018. Friedrichs Foto setzte sich gegen über 5000 Unterwasseraufnahmen von Fotografen aus aller Welt durch.

Cycle War wurde in Ägypten aufgenommen und zeigt Norton 16H Motorräder, die in Fordson WOT 3 Trucks gelagert sind. Friedrich erklärt: “Ich hatte dieses Bild schon seit ein paar Jahren im Kopf. Aber es ist unmöglich, es in einem Foto festzuhalten, weil im Wrack kein Platz ist, um diese Szene in einem einzigen Bild zu fotografieren. Meine Lösung war, eine Serie von Bildern zu machen und sie zu einem Panorama zusammenzufügen”.

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TV-Tipp: Hans Hass – Der Mann, der das Meer entdeckte

15.06.2017 / 23:35 / 45 min / 3SAT
Hans Hass - Der Mann, der das Meer entdeckte
aus der ORF-Reihe "Universum"
Ein Film von Manfred Christ und Harald Pokieser

Der erste Unterwasserfotograf

Porträtfoto von Hans Hass © ZDF/ORF/Andreas Friess

Hans Hass gilt als Vater der Unterwasserfotografie.

Für Hunderttausende Taucher in aller Welt ist sein Name ein Synonym für die Erforschung der Weltmeere.

Seine Pioniertaten sind beinahe unglaublich: 1939 filmten und fotografierten der junge Österreicher und seine Freunde mit selbst gebauten Kameras als Erste die Welt der Korallenriffe.

Zu einer Zeit, als die Tauchermaske noch nicht erfunden war.

Es entstand der erste Unterwasserfilm.

Hans Hass war der Erste, der es wagte, unter Haien und Manta-Rochen zu tauchen, der Erste, der einen Walhai filmte, und der Erste, der sich mit der Kamera unter Wasser einem Pottwal näherte.

Hass war auch der erste Taucher auf den Malediven und bei den Galapagos-Inseln.

Der österreichische Zoologe und Meeresforscher entwickelte außerdem – noch vor Jacques-Yves Cousteau – das erste tragbare Tauchgerät der Welt und war im Sommer 1942 der erste Mensch, der mit einem Atemgerät schwerelos als Fisch unter Fischen schwamm.

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TV-Tipp: NaturNah: Vorsicht Kegelrobbe

13.06.2017 / 18:15 / 30 min / NDR
Vorsicht Kegelrobbe
Aus der Reihe: NaturNah
Ein Film von Ralf Bartels

Auf der Suche nach Schoko

Auf der Düne in Helgoland werden immer wieder Seehunde mit tiefen Fleischwunden beobachtet. © NDR/JOKER PICTURES GmbH

Fünf junge Männer aus Kiel: Sie sind Forschungstaucher, allesamt Wissenschaftler und jeder mit ganz eigenen Talenten: prämierte Naturfotografen, promovierter Unterwasserarchäologe, ambitionierter Algenforscher, renommierter Unterwasserkameramann. Vor allem verbindet sie aber die Leidenschaft fürs Tauchen. Unter Wasser drehen sie fantastische Filme.

Vor einem Jahr haben sie beim jährlichen Algenmonitoring vor Helgoland Aufnahmen gemacht, die um die Welt gingen. Sie haben einen jungen Kegelrobbenbullen gefilmt, der unter Wasser einen Seehund verspeist. Es war eine Sensation. Denn bisher war nicht bekannt, dass Kegelrobben ihre kleineren Artgenossen jagen und fressen.

Biologen in aller Welt stehen plötzlich vor einem Rätsel: Ist es nur ein einzelnes Tier, das aus der Art schlägt, oder hat man das Verhalten vielleicht nur noch nie beobachtet?

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Fabienne Cuisinier. First step into poetry

Fabienne Cuisinier präsentiert Unterwasserbilder und Gedichte

Am Mittwoch, dem 7. Juni, lädt die Hochschule Harz um 19 Uhr zu einer Vernissage in die Wernigeröder Rektoratsvilla ein. Unter dem Titel First step into poetry – deep dive into the mystery of life präsentiert Fabienne Cuisinier Unterwasserfotografien und Gedichte. An diesem Abend wird gleichzeitig der Preis des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) für besondere Leistungen ausländischer Studierender verliehen.

Die gebürtige Französin Fabienne Cuisinier erlebte 2009 beim Tauchen in Südostasien die Vielfalt der Unterwasserwelt, die sie in ihren Fotografien festhält. Seit 2014 verfasst sie nahezu täglich Gedichte in deutscher, französischer und englischer Sprache. Mit ihrer Kunst will sie zeigen, dass die Welt oft vielseitiger ist als wir annehmen und dass sich ihre Schönheit auch dort entfaltet, wo wir sie nicht sofort sehen können.

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TV-Tipp: Der Unterwasserfilmer Mario Cyr

13.03.2017 / 15:25 / 23 min / ARTE
Der Unterwasserfilmer
aus der Reihe: Humanima - Mensch und Tier
Dokumentationsreihe, Kanada, 2008, ARTE F
Regie: Simon C. Vaillancourt

Mario Cyr gibt Einblick in seine Arbeit

Bei allen Berufen, die der abenteuerlustige Mario Cyr bisher ausgeübt hat, stand das Meer stets im Mittelpunkt. Copyright: ARTE France / © Nova Média

Fischer, Fischzüchter, Berufstaucher und schließlich Unterwasserfilmer – der abenteuerlustige Mario Cyr hat verschiedene Berufe ausgeübt, bei denen das Meer stets im Mittelpunkt stand. Bei seinen Expeditionen in allen Weltmeeren erwarb er beeindruckende Kenntnisse über die vielfältige Fauna der Ozeane. Im Laufe seiner außergewöhnlichen Karriere reiste Cyr 16 Mal in die kanadische Arktis, absolvierte mehr als 8.000 Tauchgänge und arbeitete für den National Geographic, die BBC, Glacialis und viele andere an über 70 Dokumentationen. Er gilt heute als einer der besten Unterwasserfilmer.

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