#womenphotographer Vol. I

Werke herausragender Fotografinnen des 20. Jahrhunderts

Bild: © Ruth Orkin Photo Archive

Frauen eroberten sich im 19. Jahrhundert das neue Medium Fotografie. Als Pionierinnen trugen sie Wesentliches zu seiner Entwicklung und zur Herausbildung neuer fotografischer Sehweisen bei. Die Zyanotypie-Fotogramme von Anna Atkins zählen zu den ersten Fotografien, die als wissenschaftliche Illustrationen veröffentlicht wurden.

f³ – freiraum für fotografie in Berlin zeigt noch bis zum 10. Februar 2019 eine wunderbare Fotoausstellung mit Bildern von Berenice Abbott, Diane Arbus, Elinor Carucci, Nan Goldin, Germaine Krull, Dorothea Lange, Vivian Maier, Inge Morath, Ruth Orkin, Dayanita Singh, u.a.

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Vivian Maier. In her own hands

Aus der Sammlung John Maloof

Vivian Maier, Kontaktbogen, Chicago, 1961 ©Estate of Vivian Maier, Courtesy of Maloof Collection and Howard Greenberg Gallery, NY

Die faszinierende Geschichte um das fotografische Werk von Vivian Maier findet eine Fortsetzung. Seit der ersten Ausstellung 2015 im Willy-Brandt-Haus in Berlin wurde ihr OEuvre weiter erforscht. Eine weitere Fotoausstellung ist daher nun bis zum 6. Januar 2019 an gleicher Stelle zu sehen.

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TV-Tipp: Finding Vivian Maier

26.08.2018 / 22:55 / 80 min / ARTE
Finding Vivian Maier
Dokumentarfilm, USA, 2013, ARTE F
Regie: John Maloof, Charlie Siskel
Weitere Sendetermine:
25.08.2018 03.00 Uhr / 30.08.2018 16.00 Uhr

Geheimnisvoll, exzentrisch, zurückgezogen oder auch dreist und widersprüchlich

Wer war Vivian Maier? Die Dokumentation begibt sich auf eine spannende Spurensuche. Foto: © Vivian Maier Collection/John Maloof Courtesy/Howard Greenberg Gallery New York/Les Douches La Galerie Paris

… so wird Vivian Maier von ihrem Umfeld beschrieben. Der Dokumentarfilm erzählt die unglaubliche Geschichte dieser geheimnisvollen Unbekannten, die zu einer der bekanntesten Straßenfotografinnen des 20. Jahrhunderts wurde. Ihr Name fällt in einem Atemzug mit Diane Arbus oder Robert Doisneau.
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Vivian Maier und Stefanie Moshammer bei WestLicht

Zwei Ausnahmefotografinnen – zwei Ausstellungen

Vivian Maier. Selbstporträt, 1978

Kaum ein Ereignis hat die Fotowelt in den letzten Jahren mehr bewegt als der Sensationsfund der Arbeiten von Vivian Maier (1926–2009). Viele ihrer seit den 1950er-Jahren in den Straßen von New York und Chicago entstandenen Fotografien wurden zu unmittelbaren Klassikern. WestLicht holt die Street Photography der US-Amerikanerin mit väterlichen Wurzeln in der k. u. k. Monarchie nach Wien – eine Österreichpremiere.

Parallel zeigt der Schauplatz für Fotografie in der oberen Galerie die neueste Serie von Stefanie Moshammer. Nach Projekten über Las Vegas, Rio de Janeiro und Haiti richtet die in Wien aufgewachsene Künstlerin (* 1988) in Therese ihren fotografischen Blick auf ihre österreichische Heimat.

Beide Ausstellungen sind bis zum 19. August 2018 zu sehen.

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Vivian Maier – Taking the Long Way Home

Erste Einzelausstellung in der Schweiz

Die Photobastei in Zürich hat gerade einen echten Knaller im Programm. Gestern eröffnete die Ausstellung Taking the Long Way Home mit über 150 Bildern von Vivian Maier. Wer kann, sollte unbedingt hingehen!

Taking the Long Way Home, die erste Einzelausstellung zum Werk von Vivian Maier (1926-2009) in der Schweiz, wird mit über 150 Abzügen, vor allem aus ihrer Zeit in New York (frühe 1950er Jahre) und in Chicago (ab 1956), noch bis zum 7. April 2016 in der Photobastei in Zürich einen umfangreichen Einblick in ihr Schaffen geben. Kuratiert wird die Ausstellung von Daniel Blochwitz, der dank der Zusammenarbeit mit der KMS Fine Art Group AG auf noch nie ausgestelltes Material zurückgreift. Taking the Long Way Home verspricht neue Zugänge und Erkenntnisse zu dieser noch weitgehend unbekannten Ausnahmekünstlerin.

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