Fotografie und Datenschutz – unauflösbarer Widerspruch?

Ein Vortrag von Rechtsanwalt Dr. Daniel Kötz

Foto: © Frank Beer

Mit der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) machte sich unter Fotografen große Unsicherheit breit. Ist das  Fotografieren von Menschen eine Datenerhebung? Ändert sich das Konzept der Einwilligung? Was muss ich beachten, wenn ich Fotografien nutzen möchte und hat der „Betroffene“, also die fotografierte Person, gar Löschungs- und Auskunftsansprüche?

Nachdem sich der erste Schrecken um die DSGVO – bei den meisten – bereits ein wenig gelegt hat, wird Rechtsanwalt Dr. Kötz am 28. September 2018 ab 16.00 Uhr in den Räumen der Michael Horbach Stiftung in Köln in einem kurzweiligen Vortrag über das Verhältnis von  Fotografie und Datenschutz berichten. Dabei wird er größtes Augenmerk auf die Praxis legen und auch die zukünftigen Herausforderungen in diesem Zusammenhang aufzeigen.

Read more

Gesprächsrunde: Impulse. Fotografien im Ruhrgebiet

Thema: Der Bann des Fremden

Historische Postkarte, 1908; Archiv: Dokumentations- und Kulturzentrum

In der dritten Gesprächsrunde Impulse. Fotografie im Ruhrgebiet geht es um die Inszenierung des Fremden. Dabei rückt die Rolle visueller Medien bei der Ausformung des „Zigeuner“-Stereotyps in den Fokus.

Am 1. Dezember 2016 stellt Dr. Frank Reuter im Kokskohlenbunker neben dem Ruhr Museum in Essen ab 18 Uhr sein aktuelles Projekt zum Thema „Der Bann des Fremden: Die fotografische Konstruktion des ‚Zigeuners‘“ vor, mit dem er Impulse setzt und die Grundlage liefert für das anschließende Gespräch mit der Leiterin der Fotografischen Sammlung des Ruhr Museums, Stefanie Grebe.

Frank Reuter hat seine langjährigen Forschungen im Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma und seine Arbeit als Ausstellungsmacher in seiner Dissertation dokumentiert. Historische Bildforschung und Stereotypenforschung sind die zentralen Methoden des Buches, das sich dem wichtigen Thema der Wirkmacht fotografischer Bilder widmet. Ihnen versucht der Autor eine kritische Analyse und eine menschliche Sprache entgegenzusetzen.

Read more

DGPh Vortrag: Lavieren in der juristischen Grauzone

„Analoge künstlerische Fotografie und späte Digitalisierung“  am 28.11.2016 in Köln

Die Sektion Kunst, Markt und Recht der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh) bietet im Rahmen der Veranstaltungsreihe Lavieren in der juristischen Grauzone am 28. November 2016 in Köln einen Vortrag von Prof. Dr. Winfried Bullinger (DGPh) an. Der Referent ist Autor einer Vielzahl von wissenschaftlichen Publikationen und Aufsätzen zum Urheber- und Medienrecht. Das Thema des Vortrags in der Michael Horbach Stiftung in Köln lautet „Analoge künstlerische Photographie und späte Digitalisierung“.

Alterungsprozesse verändern analoge Prints wie Filmträger teils weit schneller als erwartet. Die Farbbalance vieler Prints aus den 90iger Jahren gerät bereits „ins Kippen“.

Read more

Photo + Adventure: Das Bühnenprogramm

Spannende Reisevorträge und Live-Shootings mit Aha-Effekt

Spannende Reisevorträge, informative Produktpräsentationen und Live-Shootings mit Aha-Effekt – das umfangreiche Bühnenprogramm der Photo+Adventure, dem Messe-Festival für Fotografie, Reise und Outdoor am 11. und 12. Juni im Landschaftspark Duisburg-Nord, glänzt auch 2016 wieder mit einigen Höhepunkten.

Pavel Kaplun war 2015 das stärkste Zugpferd auf der Fotobühne der Photo+Adventure.

Nimmt man das vergangene Jahr als Gradmesser, dürfte der Platz vor der Fotobühne vor allem am Samstag ab 11:15 Uhr und am Sonntag ab 12:45 Uhr wieder etwas knapper werden. Zu diesen Zeiten wird hier Pavel Kaplun seine Vorträge zu den Themen „Fotoreisen in 4K“ und „Multikopter-Fotografie“ halten. Der Fotokünstler aus Hannover hatte 2015 für den größten Andrang vor der Bühne gesorgt.

Read more

Gesprächsrunde: Impulse. Fotografien im Ruhrgebiet

Thema: Migration und Flucht

Aufgepasst im Revier! Wir möchten Euch eine interessante Veranstaltung ans Herz legen. Am 24. Mai 2016 werden die Fotografen Brigitte Kraemer und Andreas Langfeld ihre Impulse und fotografischen Projekte zum Thema Migration und Flucht im Ruhr Museum Essen vorstellen. Der Besuch ist kostenlos.

Foto: Brigitte Kraemer

Migration und Flucht haben im Ruhrgebiet eine lange Tradition. Während Migration die Verbesserung der Lebensumstände mit sich bringen soll, geht es bei Flucht um die Rettung des Lebens selbst. Das Ruhrgebiet war aufgrund seines hohen Bedarfs an Arbeitskräften während der Industrialisierung und des Wiederaufbaus nach dem Zweiten Weltkrieg immer ein Anziehungspunkt für Migranten, während auch heute die meisten Flüchtlinge nach Nordrhein-Westfalen kommen.

Read more