TV-Tipp: Skandinavien – Der Eisbär

09.08.2018 / 18:35 / 43 min / ARTE
Der Eisbär
Aus der Reihe: Skandinavien - Der Ruf der Natur 
Dokumentationsreihe, Finnland, 2016, ARTE / YLE
Regie: Edward Kojonen, Anna-Reeta Eksymä

Über das bedrohte Landraubtier

TV-Tipp: Skandinavien - Der Eisbär
Eisbär in Svalbard, Spitzbergen. By Arturo de Frias MarquesOwn work, CC BY-SA 4.0, Link

Wildlife-Journalist und Fotograf Kimmo Ohtonen nimmt die Zuschauer mit in die Natur des hohen Nordens, die, so einsam und unberührt sie auch scheint, vom Menschen gezeichnet ist. Anhand wichtiger Spezies zeigt er auf, wie das fragile Gleichgewicht in dieser Naturlandschaft bewahrt werden kann und warum dies letztlich allen Menschen zugutekommt. Heute geht es zur größten Attraktion von Spitzbergen: dem Eisbär. Kimmo will herausfinden, ob der Besucherstrom das einzigartige Ökosystem der Region bedroht.
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TV-Tipp: Skandinavien – Der Vielfraß

08.08.2018 / 18:35 / 43 min / ARTE
Der Vielfraß
Aus der Reihe: Skandinavien - Der Ruf der Natur 
Dokumentationsreihe, Finnland, 2016, ARTE / YLE
Regie: Edward Kojonen, Anna-Reeta Eksymä
Weitere Sendetermine:
12.08.2018 / 13.35 Uhr
18.08.2018 / 13.10 Uhr 
18.09.2018 / 10.20 Uhr

Vielfraß: Bedrohung oder bedroht?

TV-Tipp: Skandinavien - Der Vielfraß
By kallerna [Public domain], from Wikimedia Commons
Rentierzüchter in Finnland, Schweden und Norwegen halten den Vielfraß für eine Bedrohung ihrer Existenzgrundlage: Immer mehr Rentiere fallen dem marderartigen Räuber zum Opfer. Nun verlangen die Züchter nach Abschussberechtigungen, um seine Ausbreitung zu begrenzen. Doch der Vielfraß gehört zu den bedrohten Tierarten.

Wildlife-Journalist und Fotograf Kimmo Ohtonen reist ins nordfinnische Kilpisjärvi, um mehr über den diskreten Bergbewohner herausfinden, der den Rentierzüchtern das Leben schwermacht. Er sieht zu, wie die riesigen Rentierherden zusammengetrieben werden, und besucht eine große Veranstaltung rund um das Eisfischen.
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Kategoriesieger Wildlife Photographer of the Year disqualifiziert

Bild zeigt kein lebendes, sondern ein präpariertes Tier

The Night Raider von Marcio Cabral

Das Natural History Museum in London, Ausrichter des renommierten Fotowettbewerbs Wildlife Photographer of the Year, gab die Disqualifikation des Bildes The Night Raider von Fotograf Marcio Cabral bekannt. Die Fotografie eines Ameisenbären war ursprünglich als Sieger in der Kategorie „Tiere in ihrer natürlichen Umgebung“ ausgezeichnet worden.

Dem Museum wurde von Dritten nachgewiesen, dass es sich bei dem Tier in der ausgezeichneten Fotografie höchstwahrscheinlich um eine Präparation handelt. Das Museum veranlasste eine  gründlichen Untersuchung, die etwas über drei Wochen dauerte. Danach deuten die vorliegenden Beweise darauf hin, dass diese Behauptung wahr ist. Infolgedessen glaubt das Museum, dass das Bild die Wettbewerbsregeln verletzt. Die Regeln legen klar fest, dass „Beiträge den Betrachter nicht täuschen oder versuchen dürfen, die Realität der Natur falsch darzustellen“.

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Rezension: Natural History Museum. Einfach unglaublich

Einfach unglaublich Book Cover Einfach unglaublich
Natural History Museum
Wildlife Fotografie
Knesebeck Verlag
19. Februar 2018
Hardcover
128

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Können Affen Handys nutzen?

Welcher ambitionierte Tierfotograf kennt sie nicht, die großartigen Fotos, die jährlich vom Natural History Museum in London mit einem Award für die Wildlife Fotografie des Jahres ausgezeichnet werden. Ich bin jedes Mal begeistert, wenn ich die Siegerfotos betrachte!

Der Knesebeck-Verlag hat das von Rosamund Kidman Cox verfasste Werk, mit einer Sammlung von auf diese Art geehrten Tierfotografien, nun auch in Deutschland herausgebracht. Aus dem Englischen wurde es übersetzt von Ulrike Kretschmer. In dem Buch wird erstaunliches Tierverhalten von mehr als 50 der besten Naturfotografen der Welt dokumentiert.

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National Geographic kürt Naturfotografen des Jahres

Jayaprakash Joghee Bojan aus Singapur gewinnt mit ausdrucksstarkem Bild

While looking for wild orang-utans in Tanjung putting national park, Indonesia, we witnessed this amazing sight of this huge male crossing a river despite the fact there were crocodiles in the river. Rapid palm oil farming has depleted their habitat and when pushed to the edge these intelligent creatures have learnt to adapt to the changing landscape, This is proof considering orang-utans hate water and never venture into a river. I got into the 5 feet deep river to get this perspective. © Jayaprakash Joghee Bojan

Zum Siegerbild wählte die Jury aus über 11.000 Einreichungen die Fotografie eines Orang-Utans, der einen Fluss im indonesischen Tanjung Puting Nationalpark überquert. Das Bild mit dem Titel  Von Angesicht zu Angesicht in einem Fluss in Borneo wurde von Jayaprakash Joghee Bojan aus Singapur aufgenommen.

Das Preisgeld beträgt 10.000 $. Zusätzlich wird das Siegerbild in einer kommenden Ausgabe des National Geographic Magazins veröffentlicht und auf dem @NatGeo Instagram Account vorgestellt.

Bojan nahm das Siegerfoto nach langem Warten im Sekoyner Fluss im Tanjung Puting Nationalpark in Borneo, Indonesien auf. Nachdem er mehrere Tage auf einem Hausboot verbracht hatte, um Orang-Utans im Park zu fotografieren, erfuhr Bojan von einem Ort, an dem ein männlicher Orang-Utan den Fluss überquert hatte – ein ungewöhnliches Verhalten, dass er unbedingt fotografieren musste. Nachdem er einen Tag und eine Nacht in der Nähe des vermuteten Ortes gewartet hatte, entdeckte ein Ranger am nächsten Morgen den Orang-Utan an einer Stelle ein paar Minuten den Fluss hinauf. Als sie näher kamen, beschloss Bojan, ins Wasser zu gehen, damit das Boot den Primaten nicht erschreckte. Etwa fünf Meter tief in einem Fluss, der angeblich Süßwasserkrokodile beheimatete, machte Bojan das Foto, als der Orang-Utan hinter einem Baum hervorlugte, um zu sehen, ob der Fotograf noch da war.

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