World Press Photo 18 in Wien

Die Welt zu Gast im WestLicht

Massaker in Las Vegas © David Becker, Getty Images. Spot News – Erster Preis, Stories. 1. Oktober 2017: Polizei vor dem Konzertgelände nachdem ein Bewaffneter das Feuer auf die Besucher_innen des „Route 91 Harvest“ Country-Festivals eröffnet hat, Las Vegas, USA. Story: 58 Menschen wurden getötet und über 500 verletzt, als Amokschütze Stephen Paddock das Feuer auf eine Menschenmenge von rund 22.000 Besucher_innen des Country-Festivals „Route 91 Harvest“ vor dem Mandalay Bay Resort and Casino, Las Vegas, Nevada, USA, eröffnete. Paddock schoss zehn Minuten lang aus einer Suite im 32. Stock des Hotels. Nach dem Amoklauf tötete sich Paddock selbst. In seinem Hotelzimmer wurden 23 Schusswaffen gefunden, einige davon so umgebaut, dass sie wie vollautomatische Waffen 400 bis 800 Schüsse pro Minute abfeuern konnten. Paddock war nicht vorbestraft, ein Motiv für das Massaker wurde nicht gefunden.

Mit der World Press Photo Ausstellung machen vom 14. September bis zum 21. Oktober 2018  wieder die besten Pressefotografien in der Galerie WestLicht in der Wiener Westbahnstraße Station.

Zum World Press Photo des Jahres kürte die Jury ein Bild des Agence France-Presse Fotografen Ronaldo Schemidt mit dem Titel Venezuela Crisis. Bei Protesten gegen die geplanten Verfassungsreformen von Staatspräsident Nicolás Maduro kam es am 3. Mai 2017 in der venezolanischen Hauptstadt Caracas zu gewaltsamen Zusammenstößen mit der Polizei. Der 28-jährige José Victor Salazar Balzar wurde bei den Unruhen durch die Explosion eines Motorrads erfasst. Er überlebte mit Verbrennungen ersten und zweiten Grades.

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World Press Photo 18 in Berlin

Die besten Pressebilder des Jahres

Der Freundeskreis Willy-Brandt-Haus, Gruner+Jahr und die Magazine Stern und Geo präsentieren die World Press Photo Ausstellung zum 15. Mal  und noch bis zum 1. Juli 2018 im Willy-Brandt-Haus Berlin.

Der World Press Photo Award 2017 geht an den Fotografen Ronaldo Schemidt. Er fotografierte während der Proteste gegen die venezolanische Regierung José Víctor Salazar Balza (28), der von Flammen erfasst wurde, als der Tank eines Motorrades explodierte. Balza überlebte mit schweren Brandwunden.

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World Press Photo 17 in Oldenburg

Spanischer Naturfotograf Francis Pérez eröffnet Ausstellung

Fotofreunde im Nordwesten Deutschlands dürfen sich auf einen besonderen Gast in Oldenburg freuen: Zur Eröffnung der World Press Photo Ausstellung am 17. Februar kommt der Unterwasserfotograf Francis Pérez ins Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte. Der Spanier wurde in diesem Jahr mit einem World Press Photo Award für das beste Naturfoto ausgezeichnet. Vom 17. Februar bis zum 11. März wird der aktuelle Jahrgang der World Press Photos im Landesmuseum  gezeigt.

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World Press Photo Award: Ausstellungen in Deutschland

Ausstellungsbesuch kostenlos real und virtuell

Bereits seit 1992 unterstützt Canon den renommierten Fotowettbewerb der besten Fotojournalisten weltweit. Jetzt sind die 45 Siegerbilder des World Press Photo Award auch in Deutschland auf Tournee: In Berlin (10.10.2017 bis 19.10.2017) und München (23.10.2017 bis 30.10.2017) sind die Exponate an den Hauptbahnhöfen kostenfrei zu sehen.

Der World Press Photo Award ist der weltweit anerkannteste Wettbewerb für Fotojournalisten. Aus über 80.000 Einsendungen von rund 5.000 Berufsfotografen aus aller Welt werden jedes Jahr in unterschiedlichen Kategorien die eindrucksvollsten Bilder ausgezeichnet. Der Wettbewerb zeigt ein bewegendes Berufsbild, bei dem nicht selten Mut und Entschlossenheit erforderlich sind, um auf wichtige Ereignisse in der Welt in ergreifenden Fotografien aufmerksam zu machen. Zum Pressebild des Jahres wurde die Aufnahme von Burhan Ozbilici gewählt, das den türkischen Polizisten zeigt, der im Dezember 2016 den russischen Botschafter Andrj Karlow erschoss.

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World Press Photo 17 in Wien

Zum 16. Mal bei WestLicht zu Gast

Der Herbst ist die Zeit von World Press Photo. Mit der Wahl der Aufnahme des türkischen Associated Press Fotografen Burhan Ozbilici zum World Press Photo des Jahres traf die Jury diesmal eine besonders kontrovers und hitzig diskutierte Entscheidung.

Das Bild vom 19. Dezember 2016 zeigt die Ermordung des russischen Botschafters in der Türkei, Andrey Karlov, durch den 22-jährigen Polizeibeamten Mevlüt Mert Altintas bei der Eröffnung einer Fotoausstellung in Ankara.

„Es war eine äußerst schwierige Entscheidung, aber schließlich war die Mehrheit der Auswahlkommission von der Explosivität des Bildes überzeugt“, so Jury-Mitglied Mary F. Calvert.

„Es bringt den derzeit verbreiteten Hass auf den Punkt und jedes Mal, wenn das Foto auf unseren Bildschirmen auftauchte, wichen wir unwillkürlich ein Stück zurück, weil es eine solche Sprengkraft besitzt.

Wir hatten den Eindruck, dass dieses Bild wirklich verkörpert, worum es beim World Press Photo des Jahres geht“.

Noch bis zum 22. Oktober 2017 gastiert die Ausstellung der weltbesten Pressefotos wieder im siebten Bezirk in Wien – bereits zum sechzehnten Mal in Folge ist das Fotomuseum WestLicht Schauplatz von World Press Photo.

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